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Spielbericht: Nach starkem Comeback fehlt die Konstanz – VSV-Damen unterliegen Smashini mit 1:3

29.09.2026: 7. Spieltag
Endstand: 1:3 (12:25, 28:26, 14:25, 16:25)

Unsere Damen mussten sich am Dienstagabend auswärts bei Smashini mit 1:3 (12:25, 28:26, 14:25, 16:25) geschlagen geben. Nach einem schwierigen Auftakt zeigte die Mannschaft im zweiten Satz große Moral und drehte einen deutlichen Rückstand noch in einen Satzgewinn. Über die gesamte Partie gelang es uns jedoch nicht, diese starke Phase dauerhaft aufrechtzuerhalten.

Schwieriger Start in die Partie

Der erste Satz begann zunächst noch relativ ausgeglichen. Zwar setzte sich Smashini früh etwas ab, doch bis zum 7:10 hielten wir den Kontakt. Anschließend geriet unser Spiel zunehmend ins Stocken. Smashini nutzte die Gelegenheit und baute den Vorsprung deutlich aus.

Beim 8:15 versuchten wir mit einer Auszeit, den Lauf der Gastgeberinnen zu unterbrechen. Tatsächlich gelangen uns anschließend noch einige Punkte am Stück und wir verkürzten zwischenzeitlich auf 11:18. Für eine echte Aufholjagd war der Rückstand zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits zu groß. Smashini zog erneut davon und sicherte sich den ersten Durchgang deutlich mit 25:12.

Von 16:22 zum Satzgewinn

Ein völlig anderes Bild zeigte sich zunächst im zweiten Satz. Wir fanden deutlich besser ins Spiel und erspielten uns mit einer ersten kleinen Serie eine 7:4-Führung. Smashini antwortete jedoch und stellte beim 8:8 wieder auf Gleichstand.

Danach entwickelte sich zunächst ein offener Schlagabtausch, ehe die Gastgeberinnen zunehmend die Kontrolle übernahmen. Aus einem 10:10 wurde ein 15:10, später wuchs der Rückstand sogar auf 16:22 an. Viel sprach zu diesem Zeitpunkt für eine 2:0-Satzführung von Smashini.

Doch unsere Damen gaben den Satz nicht verloren. Punkt für Punkt arbeiteten wir uns wieder heran. Aus dem 17:23 wurde zunächst ein 20:23, anschließend gelang sogar der Ausgleich zum 23:23. Smashini legte noch einmal zum 24:23 vor, doch auch darauf hatten wir eine Antwort.

Beim 24:24 begann schließlich ein echter Krimi. Wir erspielten uns beim 25:24 den ersten eigenen Satzball, Smashini glich aus. Dasselbe Spiel wiederholte sich beim 26:25. Beim dritten Versuch saß es schließlich: 28:26 für den VSV.

Nach einem zwischenzeitlichen Sechs-Punkte-Rückstand einen solchen Satz noch zu drehen, war die stärkste Phase des Abends und zeigte, was möglich war, wenn wir unseren Rhythmus fanden.

Smashini übernimmt wieder die Kontrolle

Leider gelang es uns im dritten Satz nicht, diesen Schwung mitzunehmen. Bis zum 7:9 blieben wir noch in unmittelbarer Schlagdistanz, danach setzte sich Smashini zunehmend ab.

Besonders die Phase nach dem 7:12 tat weh. Die Gastgeberinnen bauten ihren Vorsprung bis auf 17:7 aus. Zwar gelangen uns später noch einmal kleinere Serien – unter anderem vier Punkte in Folge vom 10:21 auf 14:21 –, doch erneut kam die Reaktion zu spät. Smashini beendete den Satz anschließend mit vier Punkten in Folge zum 25:14.

Früher Rückstand wird zur Hypothek

Im vierten Durchgang erwischten wir schließlich den denkbar ungünstigsten Start. Smashini ging direkt mit 5:0 in Führung. Wir kämpften uns auf 4:6 heran, konnten den Abstand aber nicht weiter verkürzen.

Stattdessen setzte sich Smashini erneut Stück für Stück ab. Beim 8:16 nahmen wir unsere Auszeit, später stand es bereits 11:22.

Und trotzdem steckte die Mannschaft auch jetzt nicht auf. Mit vier Punkten in Folge verkürzten wir noch einmal auf 15:22. Für eine erneute Aufholjagd wie im zweiten Satz reichte es diesmal nicht mehr. Smashini brachte den Vorsprung ins Ziel und entschied den vierten Durchgang mit 25:16 für sich.

Ein Satz zeigt, was möglich gewesen wäre

Am Ende steht damit eine 1:3-Auswärtsniederlage, deren deutlichere Sätze im Kontrast zu einem bemerkenswerten zweiten Durchgang stehen.

Gerade dieser Satz dürfte aus dem Spiel hängen bleiben: Nach einem 16:22-Rückstand noch einmal zurückzukommen und den Durchgang mit 28:26 zu gewinnen, spricht für die Moral der Mannschaft. Auch in den anderen Sätzen gab es immer wieder kleinere Aufholphasen.

Das Problem war weniger, überhaupt ins Spiel zurückzufinden, sondern diese Phasen lange genug aufrechtzuerhalten. Smashini schaffte es häufiger, mehrere Punkte am Stück zu sammeln und damit früh größere Abstände herzustellen. Unsere eigenen guten Serien kamen dagegen mehrfach erst, nachdem der Rückstand bereits erheblich angewachsen war.

Ein Abend mit Licht und Schatten – aber auch mit einem zweiten Satz, auf dem sich definitiv aufbauen lässt.

Smashini – VSV Leipzig 2018 3:1

25:12 | 26:28 | 25:14 | 25:16

Aufstellung Sätze 1-4: Tina, Stephanie, Annett, Katharina, Melanie, Claudia