Spielbericht: Team VNG vs. VSV Leipzig 2018
Spielbericht: Team VNG – VSV Leipzig 2018
26.01.2026: 10.Spieltag
Endstand: 3:1 (25:21, 23:25, 25:19, 25:21)
Am vergangenen Spieltag der Hobbyliga Leipzig stand für unseren VSV Leipzig 2018 das schwere Auswärtsspiel beim Tabellenführer Team VNG an. Die Rollen waren vor dem Anpfiff klar verteilt: VNG spielte eine nahezu perfekte Saison und konnte mit einem Sieg den Aufstieg endgültig sichern. Der VSV hingegen reiste mit einem reduzierten Kader an, wodurch taktische Variationen nur eingeschränkt möglich waren. Dennoch zeigte die Mannschaft über weite Strecken eine engagierte und spielerisch ansprechende Leistung.
1. Satz – Starker Beginn, aber Annahmeprobleme bremsen den VSV (25:21 VNG)
Der VSV startete mutig in die Partie. Mit Benny und Alex auf Außen sowie Rico und Michael im Mittelblock gelang es, die ersten Ballwechsel offen zu gestalten. Die Mannschaft zeigte viel Energie, suchte aktiv den Weg über die Außenangreifer und setzte VNG mit druckvollen Aufschlägen unter Druck.
Doch nach dem guten Start schlichen sich zunehmend Probleme in der Annahme ein. Die Gastgeber servierten aggressiv, und unser Team hatte Mühe, die Bälle sauber zu Sebastian oder direkt ins Zuspiel zu bringen. Dadurch mussten Markus und Ronny häufig improvisieren, was die Angriffseffizienz spürbar reduzierte. Trotz guter Blockaktionen und einzelner starker Angriffe blieb der Rückstand bestehen. VNG nutzte die Fehler konsequent und sicherte sich den Satz.
2. Satz – Der VSV zeigt sein wahres Potenzial (23:25 VSV)
Der zweite Satz war ein Paradebeispiel dafür, wie stark der VSV spielen kann, wenn alle Rädchen ineinandergreifen. Der Block – erneut mit Rico und Michael – dominierte phasenweise das Geschehen. Mehrfach wurden Angriffe von VNG entschärft oder direkt abgeblockt. Auch die Feldabwehr zeigte sich deutlich stabiler: Libero Sebastian räumte ab, was ging, und brachte viele schwierige Bälle wieder ins Spiel.
Mit der verbesserten Annahme gewann das Zuspiel an Qualität. Markus und Ronny konnten variabler agieren, und Benny sowie Alex nutzten die sich bietenden Chancen konsequent. Der VSV spielte mit Selbstvertrauen, zeigte starke Rallys und belohnte sich am Ende verdient mit dem Satzgewinn. Dieser Durchgang war der Beweis, dass der Tabellenführer keineswegs unantastbar war.
3. Satz – Ein Rückschritt zur Unzeit (25:19 VNG)
Für den dritten Satz rückte Sven für Alex auf die Außenposition. Doch die Stabilität aus Satz zwei konnte nicht gehalten werden. Die Annahme geriet erneut ins Wanken, wodurch das Zuspiel oft nur noch Notlösungen produzieren konnte. Die Angriffe wurden vorhersehbarer, und VNG bekam zunehmend Oberwasser.
Hinzu kamen zahlreiche Aufschlagfehler, die dem Gegner immer wieder leichte Punkte schenkten und den eigenen Rhythmus störten. Trotz einzelner guter Aktionen im Block und einigen starken Angriffen über Benny und Sven gelang es nicht, den Satz offen zu halten. VNG zog früh davon und brachte den Satz souverän nach Hause.
4. Satz – Starker Mittelangriff, aber VNG bleibt eiskalt (25:21 VNG)
Im vierten Satz zeigte der VSV noch einmal Moral. Der Block stand wieder stabiler, und vor allem der Mittelangriff über Rico und Michael funktionierte hervorragend. Mehrfach gelang es, VNG mit schnellen Angriffen durch die Mitte zu überraschen. Auch die Feldabwehr arbeitete konzentriert, und der VSV blieb lange in Schlagdistanz.
Doch in den entscheidenden Momenten zeigte der Tabellenführer seine Routine. Während der VSV einige Chancen liegen ließ, spielte VNG die wichtigen Punkte konsequent und fehlerfrei aus. Trotz eines insgesamt starken Satzes reichte es nicht, um die Partie in den Tie-Break zu verlängern.
Gesamtfazit
Der VSV Leipzig 2018 verliert das Auswärtsspiel beim Tabellenführer mit 1:3, kann aber dennoch viel Positives aus der Partie mitnehmen. Trotz fehlender Wechseloptionen zeigte das Team über weite Strecken eine kämpferische und spielerisch überzeugende Leistung. Besonders der zweite Satz und die starken Blockaktionen bleiben als Highlights in Erinnerung.
VNG sichert sich mit dem Sieg den Aufstieg – herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle. Für den VSV bleibt die Erkenntnis, dass man auch gegen die Topteams der Liga mithalten kann, wenn die Annahme stabil bleibt und die eigenen Stärken konsequent ausgespielt werden.
Ausblick
Am 2. März steht das heimische “Auswärts”‑Nachholspiel vom 9. Spieltag gegen die Ritters Knappen an.
Der Klassenerhalt ist bereits gesichert, sodass der VSV entspannt, aber dennoch ambitioniert in die Partie gehen kann. Eine gute Gelegenheit, die Saison mit einem Erfolgserlebnis weiterzuführen und die positiven Ansätze aus dem VNG-Spiel zu bestätigen.