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Spielbericht: Starker Auftakt bleibt unbelohnt – VSV unterliegt dem Leipziger SEV

07.09.2026: 4.Spieltag
Endstand: 1:3 (25:17, 18:25, 23:25, 19:25)

Nach der Sommerpause ging es für uns am Montagabend endlich wieder um Punkte. Zum Start in die zweite Saisonhälfte empfingen wir den Leipziger SEV in der Sporthalle an der Querbreite. Nach einem starken ersten Satz entwickelte sich eine umkämpfte Partie, in der vor allem der dritte Durchgang auf Messers Schneide stand. Am Ende mussten wir uns jedoch mit 1:3 (25:18, 18:25, 23:25, 19:25) geschlagen geben.

Souveräner Start in die Partie

Wir starteten mit Markus, Rico, Ronny, Benny, Enno und Stefan sowie Sebastian als Libero und fanden schnell gut in die Begegnung. Von Beginn an gelang es uns, den SEV unter Druck zu setzen und uns einen Vorsprung zu erarbeiten.

Beim Stand von 14:10 reagierten die Gäste mit ihrer ersten Auszeit. Doch auch danach behielten wir die Kontrolle. Bis auf 20:12 konnten wir unseren Vorsprung weiter ausbauen und zwangen den SEV zur nächsten Unterbrechung.

Im letzten Drittel des Satzes reagierte der SEV auch personell und brachte einen neuen Diagonalangreifer ins Spiel. Im ersten Durchgang konnte dieser Wechsel allerdings noch keine entscheidenden Impulse setzen. Zwar kamen die Gäste in der Schlussphase noch einmal etwas näher heran, wirklich gefährlich wurde unser Vorsprung aber nicht mehr. Beim 22:16 nahmen wir eine Auszeit, brachten anschließend wieder Ruhe ins Spiel und machten den Satz mit 25:18 zu.

Neuer Diagonalangreifer dreht auf

Was sich zum Ende des ersten Satzes noch nicht bemerkbar gemacht hatte, sollte im zweiten Durchgang allerdings deutlich mehr Wirkung zeigen. Der neu ins Spiel gekommene Diagonalangreifer fand nun immer besser in die Partie und stellte uns mit seinen Angriffen zunehmend vor Probleme.

Gleichzeitig erhöhte der SEV insgesamt den Druck. Diesmal erwischten die Gäste den besseren Start und konnten sich früh absetzen. Beim 7:11 versuchten wir mit einer Auszeit gegenzusteuern. Der SEV blieb jedoch am Drücker und baute seinen Vorsprung bis auf 16:9 aus.

Uns gelang es in dieser Phase nicht mehr so gut wie im ersten Satz, den gegnerischen Angriff zu kontrollieren. Gerade über die Diagonalposition hatte der SEV nun eine zusätzliche Option, die im ersten Durchgang noch gefehlt hatte.

Ganz kampflos wollten wir den Satz trotzdem nicht hergeben. In der Schlussphase stabilisierten wir uns wieder und arbeiteten uns etwas heran. Beim Stand von 17:23 nahmen die Gäste noch einmal eine Auszeit. Für eine komplette Aufholjagd war der Rückstand allerdings bereits zu groß. Mit 18:25 ging der zweite Satz an den SEV – 1:1 und die Partie war wieder völlig offen.

Dritter Satz wird zum Schlüssel der Partie

Für den dritten Durchgang stellten wir personell um. Yves und Michael kamen neu ins Spiel, gemeinsam mit Markus, Rico, Benny und Enno sowie Sebastian als Libero.

Es entwickelte sich der mit Abstand spannendste Satz des Abends. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, beim 13:13 nahm der SEV seine erste Auszeit. Auch danach blieb das Spiel eng und jeder Punkt hart umkämpft.

Beim Stand von 18:19 nutzten wir unsere Auszeit für die entscheidende Phase. Bis zum Ende blieb der Satz völlig offen – mit dem besseren Ausgang für die Gäste. Beim 23:25 fehlten uns letztlich nur zwei Punkte, um die Partie wieder in unsere Richtung zu drehen.

Statt einer möglichen 2:1-Führung standen wir damit plötzlich mit 1:2 Sätzen unter Zugzwang.

Aufschlagserie bringt uns noch einmal zurück

Im vierten Durchgang starteten wir mit Yves, Rico, Ronny, Benny, Michael und Enno sowie Sebastian als Libero. Der SEV erwischte zunächst den besseren Start und konnte sich einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Beim 11:14 nahmen wir eine Auszeit, um den Lauf der Gäste zu unterbrechen und den Anschluss nicht zu verlieren.

Doch wir gaben den Satz noch lange nicht verloren. Eine starke Aufschlagserie von Yves brachte uns in der entscheidenden Phase noch einmal heran und sorgte dafür, dass der SEV zunehmend unter Druck geriet. 

Der Rückstand schmolz und beim Stand von 18:21 sahen sich die Gäste noch einmal zu einer Auszeit gezwungen. Die Chance auf den Tiebreak war damit wieder da. Doch genau in dieser Phase machten wir uns das Leben selbst zu schwer. Zu viele eigene Fehler verhinderten, dass wir die Aufholjagd vollenden konnten. Der SEV nutzte diese konsequent, setzte sich in den letzten Ballwechseln wieder ab und brachte den Satz mit 25:19 nach Hause.

Damit war die 1:3-Niederlage besiegelt – ärgerlich vor allem deshalb, weil wir uns noch einmal in Schlagdistanz gebracht hatten, den entscheidenden Schritt aber nicht mehr gehen konnten.

 

Fazit – gegen Markkleeberg müssen Punkte her

Nach dem souveränen Auftaktsatz hatten wir alle Möglichkeiten, dieses Spiel länger offen zu gestalten. Der SEV reagierte jedoch gut, insbesondere der Wechsel auf der Diagonalposition brachte den Gästen ab dem zweiten Satz deutlich mehr Durchschlagskraft.

Der Knackpunkt war der dritte Satz. In einem völlig offenen Durchgang entschieden am Ende nur Kleinigkeiten. Auch im vierten Satz gaben wir uns nicht geschlagen: Eine starke Aufschlagserie von Yves brachte uns noch einmal heran und die Chance auf den Tiebreak war durchaus vorhanden. Zu viele eigene Fehler verhinderten letztlich aber, dass wir die Aufholjagd vollenden konnten.

So steht am Ende eine 1:3-Heimniederlage, aus der wir dennoch einige positive Dinge mitnehmen können. Gleichzeitig müssen wir die Fehlerquote reduzieren, wenn wir solche engen Spiele künftig auf unsere Seite ziehen wollen.

Viel Zeit zum Ärgern bleibt ohnehin nicht: Am 21. September wartet mit TSG Markkleeberg IV bereits das nächste Heimspiel. Und dort wird es ernst. Mit Blick auf den Klassenerhalt sind Punkte gegen einen Gegner, gegen den ein Sieg absolut möglich sein sollte, eigentlich Pflicht.

Die Leistung gegen den SEV hat phasenweise gezeigt, dass wir das Zeug dazu haben. Gegen Markkleeberg müssen wir es nun über das gesamte Spiel auf die Platte bringen – und die Punkte an der Querbreite behalten.